Sonderseite: Gaza
Am 25. September 2025 reichte David McIntosh bei seinen Vorgesetzten bei Safe Reach Solutions (SRS) einen Bericht ein, in dem er detailliert schilderte, wie israelische Soldaten einen kleinen palästinensischen Jungen erschossen, als dieser an einem von der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) betriebenen Ort Essen holte. “Er hat auf keinen Fall überlebt,” sagte McIntosh in seinem ersten Interview seit seiner Rückkehr aus Gaza vor fünf Monaten gegenüber Drop Site News und Middle East Eye. “Er wurde ermordet. Er wurde direkt ermordet.”
Am 10.10.2025 trat ein von US-Präsident D. Trump formulierter Plan - "Friedensplan" genannt - in Kraft. Er bestand aus 20 Punkten, den Trump mit Ministerpräsident B. Netanyahu unter Ausschluss jeglicher palästinensischer Beteiligung - abstimmte. An elementare Punkte hält sich Israel nicht!
Vorbemerkung
Wir verwenden in diesem Artikel das Kürzel KZ für das deutsche Wort Konzentrationslager. Mit dieser Verwendung stellen wir keinen Vergleich mit den deutschen Konzentrationslager der Jahre 1933-1945 her. Wir verwenden diesen Begriff unabhängig von den Ereignissen der Shoa bzw. des Holocaust.
Eine Studie der Max-Planck-Gesellschaft zu Gaza zeigt beispiellose Verluste an Menschenleben und Lebenserwartung. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und des Centre for Demographic Studies (CED) hat die Auswirkungen des Konflikts in Gaza auf die Sterblichkeit untersucht.
Fast zwei Wochen nach Beginn des Waffenstillstands in Gaza am 11.10.2025 ist kein Tag vergangen, an dem Israel nicht gegen das Abkommen verstoßen hätte.
Kommentar
Der US-Präsident Donald Trump verkündete am 30.9.2025 einen Friedensplan für Israel/Gaza in Form eines 20-Punkte-Planes, setzte alle Beteiligte unter Druck und viele glauben, das könnte etwas werden, wie Deutschlands Medien uns erzählen.
Gaza-Stadt wird dem Erdboden gleichgemacht. Das israelische Militär hat seit Beginn der Woche (1.9.2025) seinen Vormarsch Richtung Zentrum von Gaza-Stadt, in der rund eine Million Palästinenser ausharren, deutlich ausgeweitet. Der Generalstabschefs Eyal Zamir erklärte vor neuen Reservisten: Man agiere dort mit »Mut, Stärke, Tapferkeit und einem außergewöhnlichen Geist«.
Israels inszenierte Hungersnot im Gazastreifen tritt in eine neue Phase ein: es lässt nur ein Rinnsal Hilfsgüter in die Enklave. Die Bewohner des Gazastreifens beschreiben, wie sie ihr Leben für einen Sack Mehl oder schimmeliges Brot riskierten.
Journalisten geraten immer mehr in den Fokus der israelischen Völkermord-Maschinerie: ca. 240 Journalisten fanden bereits seit dem 7.10.2023 den Tod. Die hohe Anzahl - sie ist höher als in allen anderen bisherigen bewaffneten Konflikten auf dieser Welt - ist ein eindeutiges Indiz für deren gezielte Ermordung: die Mörder lassen sich beim Morden nicht gern fotografieren.
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