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Die Vertreibung der Vertriebenen: Tod und Zerstörung im Westjordanland
Ein Bericht des israelisch-palästinensischen Nachrichtenmagazins +972MAGAZINE
Am 21. Januar, nur zwei Tage nach Inkrafttreten des Waffenstillstands im Gazastreifen, startete Israel eine große neue Militäroperation im besetzten Westjordanland. Die Operation Iron Wall “ war zuerst gegen das Flüchtlingslager Jenin gerichtet und wurde danach auf 3 weitere Flüchtlingslager ausgeweitet: Tulkarem, Nur Shams und Al-Far'a.

2025 - Waffenruhe in Gaza ? Muriel Asseburg von SWP und eine palästinensische Meinung
Mit sehr hoffnungsvollen Worten kommentiert Muriel Asseburg als kompetente Kennerin des Nahen Ostens den Abschluss eines Abkommens über die Waffenruhe in Gaza. Und weil die Hamas die Liste nicht "rechtzeitig" zur Verfügung stellen (konnte), hat Israel noch einmal richtig zugelegt mit neuen Bomben auf Gaza, wie tagesschau.de am Sonntag, 19.1.2025 - 8:00 Uhr berichtete.
Amnesty International: Israel begeht VÖLKERMORD IN GAZA
AMNESTY-AKTION: Appell an Bundeskanzler Olaf Scholz
Seit mehr als einem Jahr erleben wir ein unfassbares Ausmaß an Tod und Zerstörung im von Israel besetzten Gazastreifen. In Reaktion auf die Kriegsverbrechen der Hamas und anderer bewaffneter palästinensischer Gruppen bei ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 führt die israelische Armee eine brutale Militäroffensive im Gazastreifen durch. Dabei hat sie zehntausende Menschen getötet, ganze Familien ausgelöscht, Wohnviertel dem Erdboden gleichgemacht, landwirtschaftliche Flächen verwüstet, kulturelle und religiöse Einrichtungen wie Universitäten, Friedhöfe und Moscheen und lebenswichtige Infrastruktur zerstört. 1,9 Millionen Palästinenser*innen, mehr als 90 Prozent der Bevölkerung des Gazastreifens, wurden bisher vertrieben – oft mehrfach. Diese menschengemachte humanitäre Katastrophe ist in Ausmaß, Geschwindigkeit und Schwere beispiellos im 21. Jahrhundert.

Die Kriegsverbrechen Israels in Gaza 2023-24
Zu den Kriegsverbrechen der israelischen Armee seit dem 7.10.2023 zählen:
- gezieltes Töten von Zivilisten und das Inkaufnehmen hoher ziviler Opferzahlen bei militärischen Aktionen,
Gaza im Hunger
Ohne Worte:

unterstützten Bäckereien, die noch in Gaza tätig sind, für Brot an. Foto von UNRWA, Foto verlinkt
Das Dokument: Update der humanitären Hilfe im Gazastreifen 10.-23. November 2024

2024-11-11 - Arundhati Roy, vom Fluß bis zum Meer
Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein, sind die abschließenden Worte von Arundhati Roy in ihrer Dankesrede anlässlich der Preisverleihung des PEN-Pinter-Preises 2024. Dieser Preis wird vom englischen PEN-Zentrum zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers und Dramatikers Harold Pinter verliehen. Pinter war Vizepräsident des English PEN und aktives Mitglied des Writers-in-prison-Committee (WiPC).

2024.11 - Haftbefehl für Netanjahu und Gallant
Die I. Vorverfahrenskammer des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH/engl. ICC)) weist die Anfechtungen der Gerichtsbarkeit durch den Staat Israel zurück und erlässt Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant

B'Tselem: Willkommen in der Hölle - Israels Folterlager
Mit dem Satz Willkommen in der Hölle wurden palästinensische Gefangene von ihren Peinigern begrüßt. Und wie die Hölle aussieht, beschreibt die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem in 55 Einzelschicksalen. Steigen Sie herab in die Hölle und lesen Sie!
Der Westjordan im Belagerungszustand
Auszug Auszug aus einem Artikel, erschienen im +972Magazin, Mariam Barghouti 4. September 2024
Die israelische Armee zerstört die zivile Infrastruktur, blockiert den medizinischen Zugang und führt bei ihrer größten Operation im Westjordanland Massenverhaftungen durch.

Gaza 2023 - die Opferzahlen
OCHA-Sratistik: 41.226 tote und 95.413 verletzte Palästinenser (Stand 16.9.2024)

Gutachten des IGH: Besatzung ist illegal und muss beendet werden
Der Internationale Gerichtshof (IGH/ICJ) hat am 19.7.2024 entschieden, dass die israelische Besetzung des Westjordanlandes und Ost-Jerusalems und des Gaza-Streifens illegal ist. Die Diskriminierung der Bevölkerung einschließlich willkürlicher, teils lang anhaltender Inhaftierung wertete der IGH als Verstoß gegen das Besatzungsrecht sowie gegen Art. 3 der Rassendiskriminierungskonvention, ließ allerdings offen, ob er sich hierbei auf das Verbot der Rassentrennung oder auf Apartheid bezog.

Westjordanland: Hauszerstörungen und Vertreibung
Bewaffnete Siedler überfallen landwirtschaftliche Siedlungen in den südlichen Hebronbergen. Die Armee schützt die Siedler. Ein Widerstand ist unmöglich.

Die absolute Katastrophe ist da: Hunger
Im gesamten Gazastreifen herrscht eine Hungersnot. Zahlreiche Fälle verhungerter Kinder wurden von UN-Mitarbeitern, dem Rundfunksender Al-Jazeera, der Nachrichtenagentur Reuters und zahlreichen palästinensischen Reportern dokumentiert.

Die internationale Rolle Deutschlands: bedeutungslos
Die Menschen im Gazastreifen leben zwischen großer Verbitterung um die vielen Toten und der Hoffnung auf einen dauerhaften Waffenstillstand. "Wir wissen nicht, was aus uns wird und ob die Vereinbarung hält oder nicht. ... Ich wünsche mir, dass wir einen dauerhaften und echten Frieden erreichen." wird eine Bewohnerin Gazas in der Tageszeitung nd zitiert.

Israel vor Gericht, Anklage: Völkermord
Südafrika hat beim Internationalen Gerichtshof (IGH) eine Klage gegen Israel wegen des Verbrechens des Völkermordes eingereicht und fordert einen sofortigen Waffenstillstand.