Eine neue Studie belegt, dass im Gazastreifen mehr Menschen getötet wurden, als bisher angenommen. Die Forscher des Max-Planck- Instituts Rostock sehen Parallelen zu historischen Genoziden.

Im Gazastreifen sind während des Krieges mehr als 100 000 Menschen getötet worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Berechnung des Max-Planck-Instituts für Demografie in Rostock. Das sind weit mehr als bisher angenommen. Es ist die erste Schätzung für den kompletten Zeitraum zwischen dem 7. Oktober 2023, an dem die Hamas Israel überfallen und den Krieg ausgelöst hatte, und dem 10. Oktober 2025, an dem ein – seither recht löchriger – Waffenstillstand zustande kam.

Das Dokument: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/gaza-todeszahlen-hamas-israel-palaestina-e460189/