2026 - 01 - Happy New Year

Der Weihnachtsbaum ist weg. Das neue Jahr ist wie das alte, nur schlimmer: Die USA überfallen Venezuela - ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg - und sein Präsident samt Ehefrau werden gekidnappt, Grönland soll bald 51. Staat der USA werden und 13 tapfere Bundeswehrsoldaten wollen das verhindern.

Das ist aber noch nicht alles: Nigeria hat schon am Weihnachtstag Raketen-Grüße von Freund Donald erhalten, Kuba geht es auch bald an den Kragen. Zum seit über 60 Jahren andauernden Wirtschaftsembargo ist das Land jetzt auch noch von der Energieversorgung aus Venezuela abgeschnitten. Kolumbien und sein linker Präsident Petro müssen sich vorsehen, der Iran ist schon das ganze Vorjahr die Zielscheibe Israels und der USA und die Bevölkerung des Landes versucht gerade, sich seiner Diktatur zu entledigen - anscheinend leider erfolglos. Als Lösung präsentiert der Westen gerade den Filius vom Ex-Diktator Schah Reza, dessen Sohn sicherlich auch keine demokratische Visionen im Kopf hat. Und im Langzeit-Krieg in Syrien ist noch lange kein Ende in Sicht: nach den Alawiten, danach den Drusen haben jetzt die Kurden gegen den Al-Qaida-Machthaber in Syrien, Al-Dscholani vor allem in Aleppo nichts zu lachen.


Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen in Venezuela, ihrem Präsidenten (inkl. Ehefrau), dem Iran, Kuba, den Kurden im Iran, Irak und in Syrien und allen hier nicht genannten Leidenden.

Und Palästina: nichts Neues

  1. In einem Artikel erläutern wir, warum Gaza 2026 ein Konzentrationslager ist:  Gaza im Januar 2026 - das neue KZ

  2. Und die UNO hat am 7.1.2026 einen sehr, informativen Bericht über Rassentrennung, Siedler-Pogrome, Militäreinsätze gegen die Zivilbevölkerung, Vertreibung, Hauszerstörung, politische Häftlinge in Israels Folterkellern veröffentlicht: 
     Die Hölle im Westjordanland zum Jahresende

  3. Und jede Menge neuer Artikel: siehe Menü links!

Ein Frohes, Neues Jahr !

 

 

Redaktionelles

  1. Und die Termine

  2. Hinweis für den Staatsanwalt

 

Und weil der Weihnachtsbaum aus Tulkarem so schön war, lassen wir ihn noch ein paar Tage stehen. 

 

2025 - 12 (Weihnachten)

 

Ein Kind wurde heute Nacht in Bethlehem in Palästina geboren. Und weil die Eltern keine Unterkunft fanden - sie wurden von kriminellen Siedlern aus ihren Häusern bei Hebron vertrieben - wickelte die Mutter Ihren Neugeborenen in eine Kufiya und legte ihn in eine Krippe mit Stroh. Vielleicht ist es der Messias, der kommen soll, um sein Volk aus der Knechtschaft des Imperiums zu führen.

ولد طفل رضيع الليلة في بيت لحم، فلسطين. ولأن والديه لم يجدوا مأوى – فقد طردهم مستوطنون مجرمون من منزلهم بالقرب من الخليل – لفته أمه في وشاح ووضعته في مذود. ربما يكون هو المسيح المنتظر الذي سيأتي ليحرر شعبه من عبودية الإمبراطورية.

Ein Bild von der Vision dieser Befreiung sehen Sie hier aus der Region Koblenz. Der Weihnachtsbaum ist ein Olivenbaum aus Tulkarem, Palästina. Nach Deutschland kam er versteckt zwischen Kleidungsstücken einer Palästinenserin, denn das Imperium erlaubt keinen Export des Symbols palästinensischer Freiheit. 

Während die Kerzenlichter des Baumes symbolisch für die Freude, das pulsierende Leben stehen, repräsentiert das Lametta des Weihnachtsbaumes die Tränen dieser Welt, die auch 2025 reichlich flossen. Kerzen wurden keine angezündet, genau wie in den letzten beiden Jahren (2023, 2024) in Bethlehem in der Weihnachtskirche, in der kein Christbaum zu sehen war.

Alte Artikel aus dem Dezember

  1. Remigration - Bringt die Esel zurück! 

  2. Peter Beinart: Jüdisch sein nach Gaza

  3.  

Redaktionelles

  1. Und die Termine

  2. Hinweis für den Staatsanwalt