Nach Angaben des Gesundheitsministeriums (MoH) in Gaza wurden zwischen dem 10. und 17. Dezember 14 Palästinenser getötet, 84 verletzt und sieben Leichen unter den Trümmern geborgen. Damit steigt die Zahl der Opfer unter den Palästinensern seit dem 7. Oktober 2023, wie das Gesundheitsministerium mitteilte, auf 70.668 Tote und 171.152 Verletzte.
Schwere Stürme führten zu Todesfällen und Überschwemmungen, wovon fast 55.000 Haushalte betroffen waren. Die Evakuierung von 370 Familien erfolgte aus Küstenstandorten.
Das Welternährungsprogramm beklagt weiterhin anhaltende Zugangs- und Verfahrensbeschränkungen durch Israel, was zu reduzierten Lebensmittelrationen führte. Die Zugangsbeschränkungen für medizinische Notfallteams sind weiterhin hoch. In Gaza gibt es 343 Rettungssanitäter, darunter 73 internationale Mitarbeiter und 270 nationale Mitarbeiter.
In einer Erklärung des humanitären Länderteams im besetzten palästinensischen Gebiet fordern UN-Organisationen und NGOs die sofortige Beseitigung der Hindernisse für den humanitären Zugang und die Arbeit von NGOs.
Das israelische Militär ist weiterhin in über 50 Prozent des Gazastreifens stationiert, jenseits der sogenannten “Gelben Linie”, die vor Ort weitgehend unmarkiert bleibt und wo der Zugang zu humanitären Einrichtungen und Vermögenswerten, öffentlicher Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen weiterhin stark eingeschränkt oder verboten ist. Im Norden des Gazastreifens beispielsweise sind vier der sechs einst funktionsfähigen Krankenhäuser unzugänglich.
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OCHA