Sonderseite Gaza
Fall 1: Flüchtlingslager Nuseirat
Um 4 Geiseln zu befreien sterben 276 Palästinenser und ca. 700 werden verletzt. Mit Bomben, Panzern und Quad-Copter-Drohnen feuert die Armee in ein dicht bewohntes Flüchtlingslager. Einen Waffenstillstand incl. gegenseitigem Geiselaustausch wurde bisher von der israelischen Regierung abgelehnt. Töten ist einfacher als Verhandeln. Dabei wurden auch schon mal israelische Geiseln von israelischen Soldaten erschossen.
Die Wirksamkeit internationaler Gerichte hängt von dem Willen ihrer Finanzierer ab, ein geplantes Verbrechen zu verhindern, ein aktuell stattfindendes zu beenden oder für ein begangenes Verbrechen zu strafen.
Zu den Kriegsverbrechen der israelischen Armee seit dem 7.10.2023 zählen:
- gezieltes Töten von Zivilisten und das Inkaufnehmen hoher ziviler Opferzahlen bei militärischen Aktionen,
Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell
Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, hat bestätigt, dass es Beweise dafür gibt, dass Israel Hilfsgütern für den Gazastreifen verhindert.
Mord an Mitarbeitern einer Hilfsorganisation (2.4.2024)
Nach dem Tod von sieben ihrer Mitarbeiter bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen will die Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) ihre Arbeit dort vorerst einstellen. Das Hilfsteam wurde gezielt getötet.
Palästinenser*innen erstatten Strafanzeige gegen deutsche Regierungsmitglieder wegen Beihilfe zum Völkermord in Gaza
Israel beschuldigt 12 Mitarbeiter des UNRWA, an der Gewalt der Hamas am 7.10. beteiligt gewesen zu sein. Die USA, Deutschland,
Was Israel mit den Palästinensern in Gaza und dem Westjordanland vorhat, formulieren Siedler und Minister ohne Scham: Das Land gehört uns!
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat über den Eilantrag Südafrikas entschieden: hat die Gefahr von Völkermord im Gazastreifen festgestellt ...
Zur Situation der palästinensischen Kinder in Gaza: „Ich befürchte, dass wir Gefahr laufen, eine Generation von Kindern zu verlieren.“ Phillipe Lazzarini, UNRWA Generalkommissar