Fakes und Fakten

Antisemitismus

Israel-Boykott ist kein Antisemitismus

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Mehr als 30 jüdische Organisationen haben sich lt. public-forum gegen Versuche der amerikanischen Regierung gewandt, jede Kritik an der Politik Israels als antisemitisch zu deuten.

"Wir sind zunehmend besorgt angesichts der gezielten Angriffe gegen Organisationen, die die Rechte der Palästinenser im Allgemeinen und die gewaltfreie Boykot-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung, kurz BDS, im Besonderen unterstützen."

so die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.  

Auch in Deuschland sind solche Prozesse derzeit im Gang. Städte wie Berlin, Frankfurt und München haben per Stadtratsbeschluss entschieden, der BDS-bewegung keine Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Von palästinensischer Seite wird dies als diskriminierend empfunden. Sie wehren sich vehement dagegen, dass ihnen unterstellt wird, mit ihrer Kritik jüdische Menschen  anzugreifen.

Auch in den Kirche mehren sich Stimmen wie der evangelische Pfarrer Martin Breidert, die Versuche, Israel-Kritik die Legitimität abzusprechen,  widersprechen.

 

Al-Nakba - die Katastrophe

Die Palästinensische Katastrophe: vor 70 Jahren sind wir - die Menschen aus Palästina, geflohen; unsere Väter und Mütter sind geflohen vor Krieg und Gewalt zionischtischer Einwanderer. Ihr Kommen hatte nur einen Zweck: sie nahmen sich das Land und behaupten, es sei schon immer das ihre gewesen - mit Gewalt.

Wir, die Palästinenser von 1948, ihre Kinder und mittlerweile auch Enkelkinder, wir leben zerstreut über die ganze Welt in Deutschland, Frankreich den Vereinigten Staaten, im Libanon, in Jordanien, in Ägyprten und ....

... und in Palästina.

Wir führen ein Leben als Flüchtlinge - überall, auch in unserem eigenen Land leben viele in Flüchtlingslagern. Und wenn wir irgendwo eine 2. Heimat gefunden haben, so wie die Mitglieder der Palästinensischen Gemeinde in Koblenz und Umgebung e.V., dann danken wir diesen Ländern für ihre Aufnahme.

Und die, die uns vertrieben haben, feiern ihren 70. Geburtstag. Dass viele unserer Verwandten und Freunde in Lagern leben, abhängig von den Brotkrümeln der UNO,  nehmen wir nicht unwidersprochen hin.

Nähere Informationen zur Nakba finden sie hier:

Die Fluchtgründe verdeutlicht kein Ereignis so eindrucksvoll wie Deir Yassin: Bild  und Text

 

Fake: djV

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