Internationale Reaktionen

 

Argentinien sagt Fußballspiel gegen Israel ab

Nach palästinensischen Protestaufrufen hat Argentinien ein Fußball-Länderspiel gegen Israel abgesagt. Das WM-Testmatch sollte auf israelischen Wunsch von Haifa nach Jerusalem verlegt werden.  Weiter hier: http://www.tagesschau.de/ausland/fussballspiel-argentinien-israel-101.html


Reporter ohne Grenzen: Kriegsverbrechen

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert den Internationalen Strafgerichtshof auf, wegen der wiederholten Schüsse israelischer Soldaten auf palästinensische Journalisten bei den jüngsten Protesten im Gazastreifen Ermittlungen aufzunehmen. Während der Zusammenstöße an der Grenze des Gazastreifens seit dem 30. März haben Scharfschützen der israelischen Armee auf rund 20 Journalisten direkt geschossen. Reporter ohne Grenzen betrachtet dies als Kriegsverbrechen gemäß dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs. Deshalb hat sich ROG am Dienstag (15.5.) formell an dessen Chefanklägerin Fatou Bensouda gewandt.

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Für internationales Aufsehen sorgten diese Woche auch zwei Videos, auf denen zu sehen war, wie Drohnen der israelischen Armee jeweils direkt über einer Gruppe von Journalisten Tränengas versprühen.

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mi - medico international

"Der vergangene Montag (14.5.2018) wird in trauriger Erinnerung bleiben: Während am 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels die US-Botschaft in Jerusalem eröffnet wurde, starben im Gazastreifen über fünfzig Menschen, erschossen von israelischen Scharfschützen. Tausende wurden verletzt. ...

Die israelischen medico-Partner von der Veteranenorganisation Breaking the Silence kommentieren den Schießbefehl auf die Protestierenden in Gaza mit einer ganzseitigen Anzeige in einer israelischen Tageszeitung: „So löst man keine Demonstrationen auf.“ Hinter dem Text eine Wand, von Schüssen durchsiebt.

Palästinenserinnen und Palästinenser gedenken Mitte Mai der Folgen der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren, insbesondere der Vertreibung und Flucht von Hunderttausenden. Zwischen Jordan und Mittelmeer leben ihre Nachkommen heute auf immer kleiner werdenden Stücken jenes historischen Palästina, in dem eine gemeinsame Zukunft oder eine Zwei-Staaten-Lösung immer weniger in Aussicht steht."

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Bernie Sanders, amerikanischer Präsidentschaftskandidat.

60 Tote durch israelische Scharfschützen an einem einzigen Tag und mehrere Hunderte Verwundete.

Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat beurteilt die Lage in Gaza anders. Er hätte Trump ersetzen können, wenn die amerikanischen Medien ihn unterstützt hätten. Bernie Sanders:  "Das Töten palästinensischer Demonstranten durch israellische Streitkräfte ist tragisch. Jeder hat das Recht für eine bessere Zukunft zu demonstrieren - ohne Gewalt als Antwort."